Sturm, Orkan und sonstige Unwetterlagen: Meldekopf übernimmt Einsatzkoordination bei zahlreichen gleichzeitig auftretenden Schadenereignissen durch Unwetter im

Bei Sturm und Orkan mit anhaltend hoher Windgeschwindigkeit sind vor allem der Winddruck sowie die darauf noch aufsetzenden höheren Böen problematisch. Dächer oder Teile davon können abgedeckt werden, Bäume, Strommasten, Antennen u.ä. von der Gewalt des Windes geknickt werden. Gegenstände, die dem Wind eine große Angriffsfläche bieten (wie z.B. Markisen, Partyzelte, Sonnenschirme, leichte Überdachungen u. ä.), können durch die Böen aus ihrer Verankerung gelöst werden. Kraftfahrer kennen das Problem des heftig einsetzenden seitlichen Schiebens beim Verlassen eines Waldstückes, eines Tunnels oder einer windgeschützten Lage.

 

Achtung:Die meisten Verletzungen und Todesfälle bei Sturm und Orkan werden durch herabfallende Trümmer oder herumfliegende Gegenstände verursacht.

 

Verhaltensregeln und Tipps bei schweren Stürmen  

 

· Fenster und Türen schließen. Wenn vorhanden, Rolläden oder Fensterläden schließen.

 

· Verlassen Sie bei Sturm die schützenden Räume nicht und schalten Sie das Radio zur weiteren Information ein. Wenn Sie sich im Freien aufhalten müssen, meiden Sie die Nähe von Gebäuden (gehen Sie besser hinein), Gerüsten, hohen Bäumen und Strommasten!

 

· Sich nicht ins Freie begeben, da Gefahr durch herabstürzende Trümmer, Bäume oder elektrische Leitungen besteht. Unterschlupf in festen Gebäuden suchen.

 

· Nicht befestigte Gegenstände, die sich außerhalb des Hauses im Garten befinden, rechtzeitig in Sicherheit bringen (z. B. Mülltonnen, Wäsche, Blumenkübel, Werkzeuge usw.).

 

· Parken Sie Fahrzeuge nicht in der Nähe von Häusern oder hohen Bäumen, besser Fahrzeuge in Garagen abstellen. Keine Unterführungen benutzen, um Rettungskräften freie Zugangswege zu den Einsatzorten zu gewähren.

 

· Bei Stürmen Zelte und Wohnwagen verlassen, da aufgrund mangelnder Verankerung Umsturzgefahr besteht.

 

· Beginnen Sie die Aufräumarbeiten erst nach Ende des Sturmes. Achten Sie dabei auf ausreichenden Abstand zu möglicherweise einsturzgefährdeten Bauten sowie zu abgerissenen Stromleitungen.

 

Bei Sturm, starken Regenfällen oder sonstigen Unwetterereignissen kann es in der Regel innerhalb einer kurzen Zeitspanne zu einer Vielzahl von Schadenmeldungen kommen. Dies führt für die Feuerwehr zu einer entsprechend hohen Anzahl gleichzeitig zu bewältigender Einsätze.

 

Unter Umständen kann das Einsatzpotential der Feuerwehr soweit ausgelastet sein, dass es zu längeren Wartezeiten bis zum Eintreffen von Hilfskräften kommt. Grundsätzlich wird jeder Anruf über die Notrufnummer 112 aufgenommen und je nach Dringlichkeit abgearbeitet. Es ist wichtig, den Schaden möglichst genau zu schildern, z. B. ob Personen verletzt sind oder eine weitere Gefährdung vorhanden ist.

 

Falls es also einmal etwas dauert, wir haben Sie nicht vergessen!

 

Während extremer Unwetterlagen, bei denen es im Gemeindegebiet von Burbach gleichzeitig zu zahlreichen Schadensereignissen kommt, wird im Feuerwehrgerätehaus in Burbach, Ewald-Sahm-Str. 3, ein Meldekopf eingerichtet. Von dort aus erfolgt dann, in Zusammenarbeit mit allen Burbacher Feuerwehreinheiten, die Koordination zur Abarbeitung der aufgelaufenen Notrufe. Sollte in einer solchen Notsituation, z. B. durch Stromausfall oder Überlastung des Telefonnetzes, ein Notruf über die Notrufnummer 112 einmal nicht möglich sein, so können Sie das Notfallteam des Meldekopf in Burbach unter der Telefonnummer 492233 erreichen oder – unter Beachtung des notwenigen Eigenschutz – auch persönlich aufsuchen. Zusätzlich werden die Feuerwehrgerätehäuser in den von der Unwetterlage betroffenen Ortsteilen nach Einrichtung des Meldekopfes personell besetzt und stehen per Sprechfunk oder Telefon untereinander in Verbindung.

 

Diese Information ist Teil unserer Informationsvermittlung. Es kann niemanden von der eigenverantwortlichen Vorsorge entbinden. Sorgen Sie rechtzeitig für eine ordentliche eigene Grundausrüstung. Denken Sie daran, dass die Feuerwehr und die anderen Hilfsorganisationen ihre Ausrüstung für Notfälle brauchen und sie daher nicht verleihen können. Setzen Sie ihre Eigenleistung nach dem Sturm fort, und verlassen Sie sich nicht auf Andere. Helfen Sie auch Nachbarn.

 

Ihre

Freiwillige Feuerwehr Burbach

Löschzug Burbach

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